Langlebige Insekten

Es ist erstaunlich, wie hartnäckig sich so mancher Bug behauptet; in Windows Server 2008 Hyper-V existiert ein Fehler, der sich kaum verändert auch in dem ersten RC des Windows Server 2008 R2 wiederfindet. Dies zeigt zumindest der Selbstversuch mit dem jüngst veröffentlichten Build 7100.

Zur Sache: installiert man die Hyper-V-Rolle so erstellt der Rollenassistent eine synthetische Netzwerkkarte, nennen wir diese neue Netzwerkkarte VMBus-NIC. Fortan kann auch die “parent partition” (der “Hyper-V Host”, das “Root-OS”) ohne Emulation/ohne Flaschenhals mit den diversen “child partitions” (VMs) Daten tauschen. Hierbei erbt die VMBus-NIC die IP-Konfiguration der gebrückten physischen Netzwerkkarte. Zumindest in der Theorie.

In der Praxis geht dieser Transfer schief: die korrespondierenden Registryschlüssel

HKLM\System\CurrentControlSet\services\Tcpip\Parameters\Interfaces\

werden nicht sauber erzeugt; sichtbar wird dies durch eine fehlende IPv6-Konfiguration, was vermutlich nicht so vielen Administratoren auffällt, weil man IPv6 in aller Regel (noch) nicht konfiguriert. Des Weiteren können Dienste fehlschlagen, insbesonders ein auf dem Root-OS installierter DHCP-Dienst ist ein aussichtsreicher Kandidat: in WS 2008 findet der Dienst nach dem Erzeugen des VMBus-NICs seine Bindungen nicht mehr.

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Same procedure as every year

Cebit 2009

Mal ehrlich: es würde etwas fehlen, oder? 1x im Jahr Autobahn im Gegenverkehr fahren, 1x im Jahr durch stickige Messehallen schlendern, 1x im Jahr unverschämte Parktickets bezahlen (letztes Jahr waren es noch 7 €, dieses Jahr 8 €, und 2010? Lassen wir uns überraschen). Kurz, es war Cebit.

Die Trends? Geht man nach Größe und Aufdringlichkeit der Präsentation dann ist ab sofort wohl alles Xen. Citrix Xen. Xen-Irgendwas. Wahrscheinlich gibts demnächst neben Xen-App, Xen-Server, Xen-Desktop auch Xen-Brötchen.

Höhepunkte? Der geschätzte Kollege Weltner hat einmal mehr gezeigt, dass nicht jeder zum Präsentieren geboren wurde - er ist es zu 100%. Respekt. Da übt manch anderer noch in der Öffentlichkeit. Ach ja, Bonuspunkte konnten auch Peer Heinlein und sein Team sammeln. Sehr informativer Messestand, leider immer zu viele Zuschauer.

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Hardware Virtualization

Die Hyper-V-Serverrolle erfordert eine AMD-V- oder INTEL-VT-fähige CPU. Das kleine Werkzeug " securable.exe" erlaubt es auf sehr einfache und schnelle Weise dies zu überprüfen: Download “securable.exe”

Des Weiteren ist es natürlich möglich die Hyper-V-Fähigkeit der eigenen CPU  nachzuschlagen, zum Beispiel in der Wikipedia:

Obgleich die CPU Virtualisierungsfunktionen haben mag, ist nicht gewährleistet, dass diese auch unmittelbar zur Verfügung stehen:

  • Die Virtualisierung muss ggf. im BIOS eingeschaltet werden (bei INTEL-CPUs),
  • Windows Server 2008 muss mit aktivem Hypervisor gestartet werden.

Der zweite Punkt erfordert eine kurze Erläuterung: zu Beginn des Startvorgangs des Betriebsystems wird festgelegt, ob der Hypervisor gestartet wird. Nach Installation der Rolle ist dies in der Regel der Fall, es sei denn sie haben ein Betriebssystem-Musterabbild erzeugt, ein “SYSPREP” durchgeführt und den aktuellen Server auf Basis dieses Abbilds installiert. In diesem speziellen Fall ist der Hypervisor ausgeschaltet, bis sie ihn wieder anschalten:

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Deploying Windows Server 2008

MOC 6418B modularisiert · 3 Tage · Auf Basis von Hyper-V-Technologie Kursbeschreibung Dieser 3-tägige Workshop vermittelt die Techniken zur Bereitstellung, Konfiguration und Migration von Windows Server 2008. Im Mittelpunkt stehen unbeaufsichtigte Installationen und die schnelle Bereitstellung von Servern im Zusammenspiel mit der Virtualisierunstechnik Hyper-V. In Abgrenzung zu dem Standard-Microsoft-Seminar 6416B basiert der Workshop auf der (englischen) x64-Edition des Windows Server 2008 und der Virtualisierungstechnologie Hyper-V. Jeder Teilnehmer erhält neben den offiziellen Microsoft-Kursunterlagen (in englischer Sprache) weiterführende Übungsleitfäden, die die vorgestellten Arbeitsabläufe dokumentieren. Der Workshop ist praxis-orientiert ausgerichtet. […]

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WS 2008 Core Tech (PDF)

Hyper-V Fundamentals

3 Tage · 100% Praxis · Optional am 4.Tag: Zertifizierung zum “MCTS Windows Server Virtualization” (70-625) Kursbeschreibung Hyper-V ist Microsofts erste vollständig selbst entwickelte Virtualisierungslösung und Bestandteil von Windows Server 2008. Hyper-V stellt sich als kostengünstige Alternative zu den großen Virtualisierungslösungen am Markt dar. Dieser 3-tägige Workshop bietet einen fundierten und praxis-orientierten Einstieg in die Technologie, der die Stolperfallen der noch jungen Technologie nicht ausspart. Die Erweiterungen des “System Center Virtual Machine Manager” runden das Seminar ab. Alle Fallbeispiele werden im Kurs durch die Teilnehmer selbständig erarbeitet, die notwendigen Installationen und Anpassungen führen die Teilnehmer unter Anleitung selbständig durch. […]

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WS 2008 Core Tech (PDF)